Donnerstag, 18. Dezember 2014

Historiengewölbe mit Staatsverlies - Museum zur Stadtgeschichte in Rothenburg o.d.T.


If you are in Rothenburg ob der Tauber visited the marketplace, the opportunity is given to see the History Vaults - local history museum. With access in the men's street or from the open market, you can in the nine vaults of the Gothic town hall to see the overall situation of the free imperial city during the 30 years war and also the history of the festival of Master Draught


Historiengewölbe mit Staatsverlies - Museum zur Stadtgeschichte in Rothenburg ob der Tauber. Mit Zugang in der Herrngasse oder vom Grünen Markt aus, kann man in den neun Gewölben des gotischen Rathauses die Gesamtsituation der Freien Reichsstadt zur Zeit des 30jährigen Krieges sehen.


 

Sie bieten Einblick in die Wehr- und Verteidigungsbereitschaft, in das Leben, in die ständische Gliederung, in die kriegerischen Auseinandersetzungen der Katholischen Liga und der Evangelischen Union und in die 120jährige Geschichte des historischen Festspiels “Der Meistertrunk“.  



Im Mittelpunkt stehen die Ereignisse um die Eroberung Rothenburgs durch die kaiserlichen Truppen im Jahre 1631. Die Gewölbe gewähren dem Besucher Einblick in eine Wachstube und die Befestigungsanlagen der Stadt. Der Feldmarschall Graf Tilly ist zu sehen und Alt-Bürgermeister Nusch, der legendäre Meistertrunk-Humpen, so wie Soldaten, die junge Schar, ein Senator des Stadtstaates neben einem Archivschrank im Bild Oben links. Daneben die Kontrahenten des 30 jährigen Krieges auf Tafeln.

>>> der Stadtphysikus Andreas Libavius 1591 in Rothenburg <<<
>> Der Meistertrunk mit Wachstube und Graf Tilly im Museum bei Veranstaltungen <<




>> Das Symbol der Gerichtsbarkeit 'die göttliche Sonne mit dem Schwert der Gerechtigkeit' über dem Eingang zum Staatsverlies <<
Im Gewölbe 1 der Altbürgermeister Nusch mit dem Meistertrunkhumpen, das Original ist in einer Glasvitrine zu sehen. Der Aufbau der Stände, mit vielen historischen Ausstellungsstücken und nmittelbar neben der Kasse,  symbolisiert durch die göttliche Sonne mit dem Schwert der Gerechtigkeit, geht es in das Staatsverlies, in dem der Bürgermeister Heinrich Toppler zu Tode kam.

Die Wandmalereien im Museum im Bild unten, stammen von dem Maler Ernst Unbehauen 1899 – 1980.
Infos: Fritz Schaumann †2012 war Festspieler und Ehrenmitglied,  Gründer des Historiengewölbes und  seit 1981 Leiter und Direktor des Museums. Fotos: © Leo Wirth








Das Museum zeigt die Geschichte des Meistertrunk und die Ereignisse des Dreißigjährigen Krieges um 1631. 

Nach einem drei Tage dauernden Kampf fiel die Stadt in die Hand des Kaiserlichen Feldherrn Graf Tserclaes von Tilly, der sie mit einem Heer von 60 000 Mann belagert hatte. 

Im Bild im Gewölbe 1 ist eine Scene mit dem Grafen Tilly am Tisch zu sehen, sein Marschallstab und die Schlüssel der Stadt liegen am Tisch.
 
Der Eingang zum Historiengewölbe erfolgt im Lichthof des gotischen Rathauses durch eine Türe links, in 91541 Rothenburg ob der Tauber, Herrngasse, Telefon: 09861-86751 







Das Staatsverlies des früheren Stadtstaates ist von den Historiengewölben aus zu erreichen.

Durch die bescheiden eingerichtete Wachstube führt ein Verbindungsgang zum Folterraum mit verschiedenen Foltergeräten. Die Gefängniszellen vermitteln einen Eindruck der früheren Haftbedingungen um 1300. 
Der offizielle Museumsführer durch die Sammlungen.



Vom Markt mit dem >> Georgenbrunnen << hat man den Blick zum Rathaus mit dem Historiengewölbe







Zu den Vorrichtungen gehörten der Pranger, wie er am Rathaus stand, dort wurde der Delinquent der Öffentlichkeit ausgesetzt, an den Pranger gestellt. 
Der sogenannte Stock, zum Einspannen der Beine und Arme, stammt vom Pranger am Rothenburger Rathaus. 
Der Zugang zum Verlies mit den Zellen an der rechten Seite und der Stock, der auch zur Strafe des Ziegenleckens verwendet wurde. Der Besuch der Sammlungen und des Verlieses ist für jeden Festspiel- und Geschichtsinteressierten ein Erlebnis.






Eine Darstellung im Gewölbe zeigt das kulturelle Leben beim Beginn des Dreisigjährigen Krieges. Bedeutende Rothenburger Künstler und Meister um 1600.

Die Öffnungszeiten des Museum: 6. bis 31. März: 12–16 Uhr, 1. bis 30. April: 10–16 Uhr, 1. Mai bis 1. November: 9.30–17.30 Uhr, 2. bis 26. November: 13–16 Uhr , Sa. + So. 10–16 Uhr, 27. November bis 23. Dezember: 13–16 Uhr , Sa. + So. 10–19 Uhr

>> Bilder aus der Stadt << mit den Grünanlagen, den Wehranlagen und den Vereinen im flickr Album

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen