Donnerstag, 15. Januar 2015

Pax Intrantibus an der Spitalbastei in Rothenburg


 

Spital Bastion-the southern end of the city wall is the most imposing bulwark in Rothenburg ob der Tauber. 

 

The well preserved and imposing dry moat shows that not only walls protected the city. Oftentimes attackers failed during the attempt to cross the moats. The architect Leonhard Weidmann began this saying, over the Maingate translates to: 'Peace to those who enter, Farewell to those who leave'. 







  
Der Baumeister Leonhard Weidmann schuf das doppelte Bollwerk der Spitalbastei, der Stadtbefestigung in der Form einer Acht, versehen mit sieben Toren, einem Fallgitter und einer Zugbrücke im Süden der Stadt Rothenburg ob der Tauber. Der Geschützboden der Bastei, mit Blick zum Wachhaus, ist begehbar und konnte durch zwei Tore, einer Auffahrt und Ausfahrt, mit den Geschützlafetten befahren werden. In der langen Geschichte Rothenburgs, ist es feindlichen Angreifern nie gelungen die Bastei zu erobern und einzunehmen. Der Zugang zur Stadt war im Mittelalter von der Doppelbrücke hoch, am Stöberleinsturm. Im Bild der Wappenstein am Torbogen. 
 





  
Besonders beeindruckend ist der noch erhaltene Wallgraben der Spitalbastei, er verdeutlicht, dass nicht nur die Mauern Schutz boten, denn oftmals scheiterten Angreifer bereits beim Versuch, die Gräben zu überqueren, oder an den Auskragungen oben beim Leitern anlegen. Der Schlussstein am äußeren Torbogen trägt neben der Jahreszahl 1586 und den Initialien Weidmanns eine lateinische Inschrift: "Pax intrantibus, Salus exeuntibus", deren Übersetzung lautet: "Friede den Eintretenden, Heil den Hinausgehenden". Im Bild die Inschrift am Schlussstein des äußeren Torbogen. Fotos: © Leo Wirth


Die >> Georgengasse und der Weiße Turm << mit dem Hl.St.Georg und dem Volksfestumzug durch die Stadt zum Spitaltor

Vom Spitaltor die Steige runter zur Doppelbrücke >> An der Weinsteige << mit schönem Blick auf Rothenburg

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