Dienstag, 29. April 2014

Die Burgtoranlage in Rothenburg ob der Tauber


From the castle garden in Rothenburg the view goes east on the 'Burgtoranlage' with the guard house and the gate tower.The projecting west mountain top was the nucleus of the town of Rothenburg. This was even before the year 1000 the first castle. A second was added, but both were destroyed by an earthquake in 1356. The construction of the gate tower, the oldest and highest of Rothenburg, was the 12th Century. The gate was built around 1460-70.




Vom Fußweg  im Westen der Stadt blickt man nach Süden, auf die Burgtoranlage mit der weitläufigen Parkanlage des Burggartens. Die nach Westen vorspringende Bergnase war die Keimzelle der Stadt Rothenburg ob der Tauber. 


Hier stand schon vor dem Jahr 1000 die erste Burg. Eine zweite kam hinzu, aber beide wurden durch ein Erdbeben 1356 zerstört. Die Bauzeit des Torturmes, dem ältesten und höchsten Rothenburgs, war im 12. Jahrhundert. Die Toranlage wurde um ca. 1460-70 errichtet. Das Foto zeigt die Burgtoranlage vom Burggarten aus, vom Weg zur Burggasse hin, mit den Wachhäuschen,dem Torhaus und dem Torturm.

Der Weg >>> Vom Taubertal zum Burggarten in Rothenburg <<< oder auch >>> Entlang der Burgmauer im Burggarten  <<< zum Aussichtspunkt, dazu der Torturm im Stadtpanorame >> Die Eiswiese im Rothenburger Taubertal << Natur pur.





Das einflügelige Holztor mit einem so genannten Schlupfpförtchen stammt aus dem  Jahr 1555. Diese kleine Türe im inneren Torflügel war ein Durchstieg für nur eine Person. So brauchte man nachts die großen Tore nicht zu öffnen, was auch viel zu gefährlich gewesen wäre.
Es gab keine Torburg, nur einen Graben und eine Zugbrücke, das Außentor ist wappengeschmückt und wird von einem Wach- und Zollhäuschen flankiert. Im Bild: die beiden Torhäuschen bei Nacht mit dem Zugang zu Turm und Stadt.

Panorama >>>  Der Blick vom Burggarten auf die Stadt <<<  und die  >>> Burggasse in Rothenburg <<< mit zwei Zugängen zum Burggarten.




Das mittlere Torhaus, zeigt noch die Maske über dem Tor, durch deren Mundöffnung heißes Pech auf die Angreifer geschüttet werden konnte, es sind auch noch die Öffnungen für die Ketten der Zugbrücke zu sehen. 


Der Burgtorturm aber ist weithin sichtbar, sowohl von Süden beim Kobolzellertor, als auch von Norden her, wenn man vom Wallgraben kommt. Der Übergang von der Burgmauer zur Wehrmauer der Stadt, das Burgeck wird durch das Schneiderstürmle markiert. Die Burgtoranlage mit der gepflegten Gartenlandschaft, dem schönen Burggarten, sowie der natürlichen Aussichtsterasse, bietet einen reizvollen Blick in das Taubertal. Fotos: © Leo Wirth der Rothenburger im Rothenblog tschuess


An der linken Seite >>> Das Burgeck mit dem Schneiderstürmle <<< und der Arthur-Wasse-Weg zur Klingenbastei

Vom Burggarten aus gesehen >>> Das Topplerschlößchen im Taubertal <<< mit schöner Natur und der >> Schäfertanz am Marktplatz << mit einer schönen Tanzfigur. Unmittelbar am Turm Links in der Herrngasse befindet sich das >> Theater der Hans Sachs Spieler <<  Rothenburg.

Mittwoch, 23. April 2014

Das Wildbad in Rothenburg ob der Tauber





The Wildbad Rothenburg is a large scale, former spa complex underneath the city of Rothenburg ob der Tauber, now a conference center, a convention center Wildbad of the Protestant Church. End of the 19th Century, the then invented the orthopedic prosthesis, the inventor of Friedrich Hessing, in Göggingen at Augsburg had a well-known orthopedic hospital, the building still virtually unchanged, magnificent building complex. 
A view to the donkey bridge on the Tauber:

 

Das Wildbad Rothenburg ist eine ehemalige Kuranlage unterhalb der Stadt Rothenburg ob der Tauber, heute eine Tagungsstätte, ein Wildbad Kongresszentrum der evangelischen Landeskirche. Ende des 19. Jahrhunderts ließ der damalige Erfinder der orthopädischen Prothese, der Tüftler Friedrich von Hessing, der in Göggingen bei Augsburg eine bekannte orthopädische Heilanstalt besaß, den heute noch nahezu unveränderten, prachtvollen Gebäudekomplex errichten. Der Entwurf stammt von dem Augsburger Jean Keller, stilistisch ein Vertreter des Historismus der Gründerzeit, der auch die Pläne für andere Bauten Hessing’s anfertigte. Am ersten Juni 1903 eröffnete das große feudale Wildbad und Kurhotel nach Englischem Vorbild seinen Betrieb, der aber bereits 1917 aus Kostengründen eingestellt werden musste. 
Zum Tagungsort Wildbad ein Bericht bei Rothenburger:


  
Zu der Geschichte des Wildbades gehört daß 1356 nach einem Erdbeben unterhalb des Spitals am Tauberhang eine Quelle entstand. Während der Amtszeit von Heinrich Toppler errichtete die Stadt dort das Wildbad, weil man diese Quelle als heilkräftig befand. Der Chemiker und Rothenburger Stadtphysikus Andreas Libavius schrieb 1601 über den Fons Medikatus, die Rothenburger Wildbadquelle und 1820 nahm der Rothenburger Apotheker Johann Michael Schiller eine genaue Analyse des Heilwassers vor.  
Eine Nachbildung des Labors von Andreas Libavius kann man im Historiengewölbe im Rathaus sehen:


 
Ein Jahr vor Hessing’s Tod und nach einer wechselvoller Geschichte wurde das gesamte Anwesen 1978 an die  evangelische Kirche verkauft, die es zu einer attraktiven Tagungsstätte in landschaftlich reizvoller Lage umgestaltet hat. In seinem Singspiel Zeitsprung hat Fritz Schaumann † das Leben des Wildbad Gründers dargestellt. Im Bild von Oben nach Unten zu sehen: der Theatersaal der großen Anlage vom Taubertalweg aus gesehen. Der Park mit den Gebäuden, die Arkaden an der Tauber, das schöne Verwaltungsgebäude an der Allee. Fotos: © Leo Wirth



Kontakt und Info bei Wildbad-Tagungsort: Evangelische Tagungsstätte Wildbad KdöR BgA
Taubertalweg 42  91541 Rothenburg Telefon: +49(0) 9861.977-0  >> Web: http://www.wildbad.de/

Am Walnussweg im Norden der Stadt >> Bildstock aus Muschelkalk << in schöner Natur

Dienstag, 15. April 2014

Die Klingengasse in Rothenburg ob der Tauber




The Klingengasse with one of the most distinctive Rothenburg gate towers standing the north Klingengate Tower. He belongs with his Stems and Wolfgang church to a whole ensemble of fortifications, all of which are a pretty interesting story.
 

Einer der markantesten Tortürme Rothenburgs ist der nach Norden stehende Klingentorturm. Er gehört mit seinen Vorbauten und der Wolfgangskirche zu einem ganzen Ensemble von Wehrbauten, die allesamt eine recht interessante Geschichte darstellen. 

Nach links geht es in die Klosterweth zum Strafturm und nach rechts in die Klingenschütt und weiter zum Pulverturm am Schrannenplatz. Vom Turm aus verläuft die Klingengasse zur Jakobskirche, am Feuerleinserker und der Stadtbücherei  vorbei, mit dem Zugang in den Klosterhof zum Reichsstadtmuseum.
>>>  Ein Bild aus der Klingenschütt vom Wehrgang aus gesehen <<


Der Name „Klingengasse“ kommt von einer tiefen Schlucht, die vor dem Klingentor zur Tauber hinunter führt. Von dem übers Gestein klingenden Wasser heißen diese Schluchten "Klingen“.

Einige schön restaurierte Häuser sind in der Gasse zu sehen, mit zum Teil aufgemalten Sinnsprüchen dran. Im Klingentorturm oben wurde um 1595 mit einer Wasserzuleitung von der Bronnenmühle her, ein offener Kessel installiert, um die Versorgung der Stadt mit Trinkwasser zu verbessern. Der Baumeister Leonhard Weidmann hat 1587 außerhalb des Turms, im Westen das Walltor erbaut, von dem noch Reste zu sehen sind. Infos zur Historie der Stadt gibt es z.B. beim Verein Alt-Rothenburg, Ekkehart Tittmann, Stadtarchiv. Foto: © Leo Wirth

 

Abzweigend von der Klingengasse, hat man diesen schönen Blick in das Krebengäßchen >>> https://plus.google.com/107146071557144912160/posts/MvsRnvy49DV



Sonntag, 13. April 2014

Der Wasserturm in Schillingsfürst

A landmark and a beautiful motif of the city is the water tower in Schillingsfürst, a piece of art history at Franconia, which shows the development of water supply. The 1902 water tower built in Wilhelmine lighthouse style, served up in the seventies of the water supply Schillingsfürst.



Ein Wahrzeichen und ein schönes Motiv der Stadt ist der Wasserturm in Schillingsfürst auf der Frankenhöhe, ein Stück Technikgeschichte, das die Entwicklung der Wasserversorgung zeigt



Der 1902 errichtete Wasserturm im wilhelminischen Leuchtturmstil, diente bis in die siebziger Jahre der Schillingsfürster Wasserversorgung. Der Wasserturm prägt das Stadtbild und stellt schon etwas besonderes dar, ein eindrucksvoller Backsteinbau der im Inneren eine Wendeltreppe hat, die an Motiven des französischen Malers Michel Leroux vorbei bis nach oben führt. Er bringt jedem Besucher die Geschichte von Schillingsfürst und die der damaligen Wasserversorgung auf sehr interessante Weise malerisch nahe. 
Beschreibungen sind auf der Webseite > http://www.schillingsfuerst.de/kultur-freizeit.394.0.html < zu finden. Foto: © Leo Wirth



Ein weiteres historisches Zeugnis der Technikgeschichte zur Wasserversorgung findet man im Brunnenhausmuseum, das eine einzigartige Ochsentretanlage aus dem Jahr 1702 hat und auf einer Webseite beschrieben ist > http://www.brunnenhausmuseum.de/

Die Ludwig-Dörfler-Galerie und das Heimatmuseum ist im Rothenblog beschrieben unter: http://rothenblog.blogspot.de/2014/02/ludwig-doerfler-galerie.html 

Ein Bericht zu Steinerne Steige in Schillingsfürst ist hier ebenfalls zu finden: http://rothenblog.blogspot.de/2014/02/steinerne-steige-in-schillingsfurst.html

Zu der berühmten > Burg Hoheneck < gibt es hier Infos und zu der ehemaligen Bahnstrecke >> Rothenburg-Dombühl << ein Erinnerungsbild im Herbst 


Freitag, 11. April 2014

Plönlein in Rothenburg ob der Tauber


The Little Square in Rothenburg ob der Tauber, a small triangular square with a charming, narrow half-timbered house and a fountain in front of it, is probably the most famous image in Rothenburg. The beautiful half-timbered houses, the road downhill in the Tauber Valley and the operation in the alley with the surrounding shops and hotels is always interesting, even in the beginning of the Easter season.


In der Unteren Schmiedgasse in Rothenburg ob der Tauber ist das bekannte Plönlein, mit der Straße durch den Siebersturm und weiter zur Spitalbastei, oder bergab zum Kobolzellertor und weiter in das Taubertal. Ein schönes Umfeld mit Fachwerkhäusern zeigt den Brunnen im Osterschmuck, der ja bald wieder ansteht schon mal zur Einstimmung. Die Kobolzeller Steige mit dem Tor in das Taubertal ist eine Toranlage mit Innen- und Außentor, ein rechteckiger Torturm, im Kern frühes 14. Jh.; die Torbarbakane mit einem Mauererker des 14. Jahrhunderts.

 

Im Taubertal >>>  Die Tauber zwischen dem Wildbad und der Eselsbrücke immer reizvoll <<< und das >>> Denkmal zur Erinnerung an die Esel <<< die das Mehl von den Mühlen herauf in die Stadt trugen. 

Gleich hinter dem Brunnen, die Kobolzellersteig runter kommt man an der >> Weinstube Pöbel << vorbei durch das Kobolzeller Tor in das Taubertal.

Vor der Eselsbrücke geht es zum >> Wildbad Rothenburg << mit schöner Parkanlage.




Das Plönlein, ein kleiner dreieckiger Platz mit einem reizvollen, schmalen Fachwerkhaus mit Brunnen, ist das wohl bekannteste Bild Rothenburgs. Der Brunnen in diesem historischen Ensemble gehörte zur wichtigen Wasserversorgung in dieser Zeit. Der Name Plönlein soll von dem lateinischen Wort “planum“ stammen, mit dem eine ebene Fläche bezeichnet wird. Dahinter, links steht der Siebersturm, früher auch Gebsattlertor genannt, ein quadratischer Torturm und ehemaliges  Stadttor an der Straße nach Gebsattel, aus dem 14. Jahrhundert. Zwischen dem  Plönlein und  dem Siebersturm, mit den umliegenden Geschäften ist immer was los, durch die anliegenden Hotels und natürlich das Plönlein Motiv selbst, herrscht reger Betrieb in der Gasse. Beschreibung und Foto: © Leo Wirth

 

Das Plönlein gehört zu den >>> Trinkwasserbrunnen <<< in Rothenburg ob der Tauber


Dienstag, 8. April 2014

Das Topplerschlößchen im Rothenburger Taubertal


Below the castle garden in Rothenburg ob der Tauber is the romantic Toppler Castle, which you can visit, with the mill buildings and courtyards. The Mayor Heinrich Toppler read it to build in 1388 as a water palace modeled after the Roman nobility storms.



Im Taubertal nutzten zahlreiche Höfe und Betriebe die Wasserkraft der Tauber für ihre Anlagen und Mühlen. 
Es wurde nicht nur Getreide zu Mehl gemahlen, sondern auch im ausgehenden Mittelalter die Zutaten wie Holzkohle, Schwefel, Salpeter, die man zur Pulverherstellung brauchte. Außerdem gab es Pumpwerke wie die Bronnenmühle und an der Schandtauber eine Hammerschmiede.  

Die Steinmühle  und  Die Eselsbrücke bei der Steinmühle mit dem Denkmal für die Esel

Auch der Rudolf ist mit seinem schönen >> Landauer wieder unterwegs << und am Topplerschlößchen vorbei zu treffen. Zwischen der Steinmühle und der Doppelbrücke ist >> die Fischtreppe << zu sehen.



Unterhalb des Burggartens steht das romantische Topplerschlößchen, das man besichtigen kann, mit den Mühlengebäuden und Höfen. Der Bürgermeister Heinrich Toppler lies es sich 1388 bauen, als Wasserschlösschen nach dem Vorbild der romanischen Adelstürme. 



 
Des öfteren soll er hier mit König Wenzel geplaudert haben. Das wappengeschmückte Gebäude enthält noch die Einrichtung wie zu Lebzeiten Topplers. Die Weinberge an den Taubertalhängen existieren nicht mehr, bis auf einen am Südhang und die Straße führt von der Doppelbrücke kommend vorbei, an der Tauber entlang zur Eiswiese und der Barbarossabrücke. Der Taubertalweg mit den vielen reizvollen Ausblicken und den unterschiedlichen Stadtansichten ist gut zum Spazierengehen und das Topplerschlößchen mit der herrlichen Natur bietet echte Erholung. Fotos: © Leo Wirth

Ein romantischer Blick auf die Tauber im Frühjahr und >> Vom Burggarten über die Eselssteige zu den Mühlen << im Taubertal

Kontakt - Topplerschlößchen im Taubertal:
91541 Rothenburg ob der Tauber, Taubertalweg 100,  Telefon: 09861-7358 bei Fam. Boas


Rothenburger Geschichte >> An der Weinsteige << nach Kobolzell und >> Das Topplerschlößchen << bei Rothenburger, dazu Bilder >> Rothenburg und Vereine << im Flickr Album und >> Winterimpressionen aus Rothenburg << mit der Eiswiese

Sonntag, 6. April 2014

Heringsbronnengäßchen von Rothenburg



The fountain in Heringsbronnengäßchen of Rothenburg ob der Tauber served the merchants in the Middle Ages, the desalination of salt from the coast in barrels of herrings and coming to wash. At the Fountain, the emblem of the imperial city to the left side and the arms of the Counts of Comburg right away. The fountain was built in 1784 and was later transferred to 1872 on the west wall of the Franciscan Church. 




Der Brunnen im Heringsbronnengäßchen von Rothenburg ob der Tauber diente den Händlern im Mittelalter, die von der Küste in Salzfässern kommenden Heringe zu entsalzen und zu waschen. Am Brunnen sind die Wappen der Stadt zur linken Seite und das Wappen der Comburger Grafen rechts davon. Der Brunnen mit einem langgezogenen Brunnenbecken, wurde im Jahre 1784 gebaut und später um 1872 an die Westwand der  Franziskanerkirche versetzt. Direkt gegenüber befindet sich das Hotel Kloster-Stüble, ein dreigeschossiges Giebelhaus in Fachwerk. Der Chronik nach wurde das Haus um 1534 erbaut und diente ursprünglich und über fast vier Jahrhunderte als Bauernhaus, bis es in einen Gasthof umgewandelt wurde. Unmittelbar hinter dem Heringsbronnengäßchen, mit Zugang in der Burggasse und in der Herrngasse, befindet sich der Burggarten von Rothenburg, ein schöner Park mit einmaligem Blick sowohl auf die Stadt, als auch in das liebliche Taubertal. Die Stadtrechte wurden ja im Jahre 1171 von Kaiser Friedrich Barbarossa verliehen, dessen Statue auf der gleichnamigen Brücke im Tal zu sehen ist. Foto: © LeoWirth


Ein schöner Blick in >> Die Burggasse in Rothenburg << an der Burgmauer entlang


Samstag, 5. April 2014

Das Rothenburger Tor in Bad Windsheim




The Rothenburg Gate in Bad Windsheim stood at the Rothenburg street in the defense city wall, where there is now a small park, in which even the Franken fountain. In memory of the gate and its demolition a column is related to the year 1884 on the edge of the road while on the road the same column stands and as it were, a gateway is, to commemorate the tower and the former defense wall it here again was.


Das Rothenburger Tor in Bad Windsheim stand an der Rothenburger Straße im Stadtmauerring, wo sich heute eine kleine Grünanlage befindet, in der auch der Frankenbrunnen steht. Zur Erinnerung an das Tor und seinen Abbruch steht eine Säule mit der Jahreszahl 1884 am Rand der Straße, während auf der anderen Straßenseite die gleiche Säule steht und sozusagen eine Art Tor bildet, das an den Turm und die ehemalige Wehrmauer erinnern soll die es einmal hier gab. Die mittelalterliche Fortifikation oder Wehranlage in Windsheim, die erst 1872 teilweise erneuert wurde, war im Ganzen baufällig geworden. Die erste Stadtmauer wird 1302 urkundlich erwähnt, 1424 bis 1434 erfolgte eine Erweiterung der Stadtbefestigung und 1876 bis 1883 kam der Abbruch der Mauern und Tortürme. 

Die baufällig gewordenen Wehranlagen wurden abgerissen, denn die Einstürze häuften sich um 1875 und die Steine konnten zum Hausbau und zur Eisenbahnlinie verwendet werden. Der Rothenburger Torturm als letztes Zeugnis der Windsheimer Stadtmauer kam dann 1884 zum Abbruch. An dieses Datum sollen die beiden Säulen erinnern. Die Erhaltung der baufällig gewordenen Maueranlage und ihr Unterhalt kamen der Stadt teuer zu stehen,  auch wurden später größere Zufahrten nötig. An den Turm erinnern außer der Rothenburger Straße auch Straßennamen wie: Vorm Rothenburger Tor. Infos: Michael Schlosser und Manfred Gößwein, >> auch bei Wikipedia  << Foto: © Leo Wirth

Feuchtwangen >> Oberes Tor << in die Rothenburger Straße und >> Das Rothenburger Tor in Dinkelsbühl << am Rothenburger Weiher.


Leo Wirth tschuess


Die Bäckerei-Zuckersüß Pianka >> Bad Windsheim << auch in Rothenburg und Burgbernheim



Mittwoch, 2. April 2014

Das Wappen derer von Winterbach


There was a Senator Winterbach in Rothenburg city-state and at a house in the courtyard of Rothenburg ob der Tauber is a beautiful coat of arms stone of 1701. The headquarters of the Winterbach family was in the Herrngasse, in the house of today's Hotel Eisenhut, to the input the coat of arms is also located.



Im Klosterhof von Rothenburg ob der Tauber, befindet sich an der Seite eines Hauses ein aufwendiges, historisches Wappen derer von Winterbach. An dem in die Wand eingelassenen Wappenstein kann die Geschichte der Winterbachs in der Abfolge der Wappen und Hinweise studiert werden. 

Wie kommt dieser aufwendige Wappenstein an das Haus, wo doch die Winterbach's in der Herrngasse im Haus des heutigen Hotel Eisenhut ihren Sitz hatten? Ein Hinweis wäre, daß ein Senator Winterbach als Pfleger für das Kloster gegenüber eingesetzt war und daher eine Verbindung zu dem Haus gegeben wäre. Hinweis von Dr. Helmut Möhring. Also der Wappenstein dreier Ratsherren soll von 1701 sein und trägt die Inschrift: "IUSSU INCLYTI HUIUS CIVITATIS SENATUS, SUMPTIBUS COENOBY AEDIFICIUM HOCCE EST EXSTRUCTUM A.C, MDCCI CURATORIBUS CONSULIBUS DN. IOHANNE BERNHARDO DE WINTERBACH DN. NICOLAO WILHELMO DE SEYBOTHEN PRAEFECTO JOH: DANIELE RENGERO" 




Eine weitere Erklärung zu Haus und Wappentafel liefert Herr Dr. Karl-Heinz Schneider, ein Heraldik Fachmann. Er meint: Ohne Zweifel handelt es sich um ein öffentliches Gebäude, wie Namen und Wappen der Pfleger und des Präfekten verraten. 

Das Datum 1701 führt in die Zeit der Erholung nach dem 30-jährigen Krieg. Hier wurde insbesondere im Bereich des Deutschherrnhauses in der Klingengasse viel gebaut. Im Jahre 1700 sind Bemühungen archivalisch greifbar, wonach die Stadt zur Behebung der Armut eine Stadtstrickerei einrichtete, diese Einrichtung könnte mit dem Gebäude am Klosterhof und der Wappentafel und mit dem Datum 1701 in Verbindung gebracht werden. Fotos: Oben, die Wappentafel am Haus Nr.12 an der Seite und das Wappen am
>> Hotel Eisenhut << in der Herrngasse 3-5/7 in  Rothenburg ob der Tauber.  


Info zu Wappen >> http://www.dr-bernhard-peter.de/ << und Reisen bei Travunity mit >> der Kirchgasse << zum Hotel Eisenhut


 Es gab einen Senator im Rothenburger Stadt-Staat 1669 - 1682  Curatoribus Consulibus/Johanne Bernardo de Winterbach. Wie so ein Senator aussah, kann man im Historiengewölbe mit Staatsverlies im Rathaus sehen, da steht einer in ganzer Größe neben einem Archivschrank. Als weitere Mitglieder werden genannt: Johann Werner Winterbach zu Schäftersheim, erst Schultheiß zu Oberstetten dann 1524 Spitalmeister am Ort, gest. 1546, Sohn Wendel Winterbach. Dann eine Margarete Winterbach, 1646 vermählt mit Martin Hagen, einem Hohenlohischen Sekretär. Das Wappen von Winterbach ist in Blau ein silberner Wellenbalken schräg hoch, oben und unten begleitet von zwei goldenen Mondsicheln. Die Helmzier ein beiderseits wie der Schild ein offener Flug, dazwischen ein Arm, der ein Schwert in die Luft reckt. Die Familie Winterbach wurde 1695 geadelt. Dann noch das Wappen von Seyboth, der Vorfahr, Philipp Seyboth, Altbürgermeister von Rothenburg und Landvogt, wurde 1661 geadelt, dann Freiherren von Seyboth. Und das Wappen Renger: In Silber aus rotem Dreiberg wachsend eine schwarzgewandete Frau mit silbernen Haaren und silberner Halskrause, in der Rechten eine goldene Handwaage haltend. Foto: das Haus mit der Wappentafel im Klosterhof. Alle Fotos: © Leo Wirth

Literatur: Siebmachers Wappenbuch, Aschaffenburger Wappenbuch, Eugen Schöler, Historische Familienwappen in Franken, Verlag Degener 3. Aufl. 1999,  Link: www.degener-verlag.comhttp://www.degener-verlag.com/assets/s2dmain.html?http://www.degener-verlag.com/

 

Willi Sauer, Wolfgang Kootz, Rothenburg ob der Tauber, Stadtführer, Edm. von König-Verlag Heidelberg 1981, Dr. Bernhard Peter, von www.dr-bernhard-peter.de

 

Das interessante >> Museum für Stadtgeschichte im Rathaus << mit Aufbau der Stände

Von der Herrngasse nach unten zur Burggasse führt >> Das Pfäffleinsgässchen <<  


Leo Wirth