Montag, 17. März 2014

Die Rossmühle in Rothenburg

For "Heritage Day" in September 2008, there were a number of interesting tourist offer and archaeological sites, such as the horse mill, the hospital district. Visitors were about historical buildings and objects, the archaeological findings in the former horse mill, today informed a youth hostel . She was in time of war the only mill in the city, when the others were occupied by the enemy in the Tauber Valley




Zum "Tag des offenen Denkmals“ im September 2008 gab es eine Reihe von interessanten Besichtigungsangeboten und Ausgrabungsstätten, wie zum Beispiel die Rossmühle, im Spitalviertel. Der Verein Alt-Rothenburg informierte über historische Gebäude und Objekte, die archäologischen Befunde in der ehemaligen Rossmühle, heute eine Jugendherberge DJH, war in Kriegszeiten die einzige Mühle in der Stadt, wenn die anderen im Taubertal vom Feind besetzt waren. Die Rossmühl-Führung mit Bodendenkmalpfleger Horst Brehm fand ab 10.00 Uhr statt, die Funktionsweise der Mühle wurde erklärt, er  und seine Kollegin führten zu einer zweiten Info an das Mühlenfundament im Kellergeschoß. Im Bild die Rossmühle mit Eingangsbereich und dem schönen Bewuchs an der Seite. Unten: Die Mühlsteine am Fundament der Mühle. Alle Fotos: © Leo Wirth



An der Tauber um Rothenburg gab es zwar etliche Mühlen für verschiedene Zwecke, aber von existentieller Bedeutung waren immer die Getreidemühlen. Die anderen erfüllten gewerbliche Aufgaben, wie die Bronnenmühle, die Quellwasser in die Stadt hochpumpte, die Hammerschmiede im Schandtaubertal, die Gipsmühle, die Pulvermühle, zwei Walkmühlen zum Bearbeiten von Textilien und die Papiermühle. Für mögliche kriegerische Bedrohungen der Stadt, Ausfall durch Besetzungen oder für Zeiten extremen Wassermangels musste man vorsorgen und baute zu einem unbekannten Zeitpunkt im Spitalviertel eine große Mühle, die durch die Muskelkraft von Pferden oder Ochsen angetrieben wurde. Die Rossmühle hatte vier Mahlgänge und einen Gerbgang zum Reinigen des Dinkels von der Spelz. Der Antrieb erfolgte durch Pferde, die paarweise im Kreis liefen. Die Bezeichnung "Mühlacker" taucht in einer alten Urkunde um 1452 auf, während das heutige Gebäude aus dem Jahre 1516 stammt.
Eine der Mühlen im Taubertal >>> Die Steinmühle an der Tauber <<< und eine Beschreibung >>> Die Roßmühle <<< bei Förderverein Taubermühlenweg.



Nun, wenn man die Skizzen und Zeichnungen der Anlage an der Wand sieht und in die Mahlgrube schaut, die Mühlsteine sieht, kann man sich den Aufwand und die Grösse der Rossmühle gut vorstellen. Horst Brehm, der seit Jahrzehnten als Archäologe und Bodendenkmalpfleger für die Stadt und den Landkreis tätig ist, hat Ende der 80er Jahre die Fundamente dieses Technikdenkmals freigelegt und uns damit eine genaue Vorstellung von der Funktionsweise der Mühle vermittelt. Erst 1865 hatte man das Mühlwerk entfernt, als man in das Gebäude eine Turnhalle einbaute. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand dann die moderne Jugendherberge. Im Bild: Regina Däschner und Horst Brehm am Eingang der Rossmühle, nach dem Besucheransturm beim Relaxen. Danach hatten die beiden einen Termin mit dem Verein Alt-Rothenburg in der Judengasse. Fotos © Leo Wirth

Kontakt: Jugendherberge Rothenburg ob der Tauber DJH, Mühlacker 1, 91541 Rothenburg ob der Tauber mit Tel: +49 9861 9416-0 und Fax: +49 9861 9416-20 Mail: rothenburg@jugendherberge.de Web: Jugendherberge Rothenburg



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