Montag, 24. Februar 2014

Wilhelm Staudacher


The dialect poet Wilhelm Staudacher lived in Rothenburg ob der Tauber, Alter Keller Nr. 17 and because the Internet always after him, respectively  searching for his house, here is a picture of the property. Stands on a board on the front door: "Birthplace of the poet Wilhelm Staudacher 1928-1995".
 

Der Mundartlyriker Wilhelm Staudacher lebte in Rothenburg ob der Tauber, Alter Keller Nr. 17 und weil im Internet immer wieder nach ihm, bezw. nach seinem Haus gesucht wird, hier ein Bild von dem Anwesen. Auf einer Tafel über der Haustüre steht: "Geburtshaus des Lyrikers Wilhelm Staudacher 1928-1995". 


Am 16. März 1928 ist Wilhelm Staudacher in einer Rothenburger Arbeiterfamilie als erstes von acht Kindern zur Welt gekommen. Geprägt von der Armut, dem Krieg, der Zerstörung und dem Wiederaufbau, trat er 1951 erstmals mit einem Buch an die Öffentlichkeit. Sein literarisch-lyrischer Weg begann in den sechziger Jahren und in seinem Gedichtband "Gejcherejd" z.B. ist die Rede gegen den Kleingeist, gegen Intoleranz und soziale Verwerfungen in der Gesellschaft. Aber sein Wesen wird richtig spürbar in den "Großvatergedichten", er war in Rothenburg verwurzelt und blickte doch über die Mauern hinaus. Meine erste Begegnung mit seinen Gedichten war eine 45er Schallplatte, die ich geschenkt bekam und auf der er rezitierte: "I wollt i wär a Gaul...", das muss so um 1968 gewesen sein. Die Stimme und Vortragsart sind mir gut in Erinnerung geblieben, obwohl die Platte später bei Umzügen verloren ging. Ein paarmal traf ich ihn abends in der Hafengasse, am Nachhauseweg. Er wird auf jeden Fall weiter leben in seinen Gedichten, Erzählungen, Hörspielen und Theaterstücken. Foto: © Leo Wirth

Die Gasse "Alter Keller" führt am einen Ende von der >> Hafengasse << in Höhe des Röderbogens etwa, schmal bergab zur Oberen Schmidgasse bei der Johanniskirche. Während am anderen Ende der Blick vom "Roten Hahn" bergauf zum >> Platz mit Brunnen und dem "Café Alter Keller" << geht. Der >> Johannisbrunnen mit dem Wassermann << an der Rückseite der Kirche An der Eich.


Verlassen hat uns Wilhelm Staudacher, der fränkische Lyriker im Alter von 67 Jahren nach einem Herzversagen bei Arbeiten nach einem Sturmschaden in seinem Garten. Eine schöne Biografie des Autor und Menschen findet man bei Klaus Gasseleder als PDF im Internet. Nach Wilhelm Staudacher wurde in Rothenburg auch eine Straße benannt. Die Wilhelm-Staudacher-Straße sie befindet sich im Gewerbegebiet Süd, beginnt am Kreisverkehr Bodelschwingstraße - Karl-Bröger-Straße und wird weitergeführt in Zum Igelsbach.  

Ein Stadtbild mit >> Herbstliche Ruhe in Rothenburg << schön,romantisch und beruhigend.   




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